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Im Diagnostischen und Statistischen Manual psychischer Störungen DSM-IV wird  auf sieben Kriterien der Alkoholabhängigkeit verwiesen.

Es liegt eine Toleranzentwicklung vor, die wie folgt definiert ist:

Es besteht ein Verlangen nach ausgeprägter Dosissteigerung, um einen Intoxikationszustand oder einen erwünschten Effekt herbeizuführen beziehungsweise

Es tritt eine deutlich verminderte Wirkung bei fortgesetzter Einnahme derselben Dosis auf.

Es treten Entzugssymptome auf, die sich wie folgt äussern:

Charakteristisches Alkoholentzugssyndrom beziehungsweise

Einnahme von Alkohol, um Entzugssymptome zu lindern oder zu vermeiden.

Alkohol wird häufig in grösseren Mengen oder länger als beabsichtigt eingenommen.

Es bestehen ein anhaltender Wunsch oder erfolglose Versuche, den Alkoholgebrauch zu verringern oder zu kontrollieren.

Es wird viel Zeit damit verbracht, Alkohol zu beschaffen, ihn zu konsumieren oder sich von seinen Wirkungen zu erholen.

Wichtige soziale, berufliche oder freizeitliche Aktivitäten werden aufgrund des Alkoholgebrauches aufgegeben oder eingeschränkt.

Der Alkoholkonsum wird fortgesetzt trotz der Kenntnis eines anhaltenden oder wiederkehrenden körperlichen oder psychischen Problems, das wahrscheinlich durch den Alkoholgebrauch verursacht oder verstärkt wurde.
 

Auch nach DSM-IV müssen zur Diagnosesicherung einer Alkoholabhängigkeit mindestens drei der sieben Kriterien zu irgendeiner Zeit innerhalb eines 12-Monats-Zeitraumes aufgetreten sein.
 
Ausführliche Informationen zu Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM, englisch).